Sitemap-Generator

Konforme XML-Sitemap, bereit für Google. Kostenlos, ohne Upload. max. 1 GB · Bis zu 1 GB · Lokal verarbeitet, nie an einen Server gesendet.

Eine Suchmaschine findet Seiten, indem sie Links folgt. Wo kein Link hinführt – ein frisch veröffentlichter Beitrag, eine allein stehende Landingpage, eine gerade erst freigeschaltete Website –, bleibt die Adresse länger unbekannt als nötig. Eine Sitemap ist die Liste, mit der Sie genau solche Adressen melden. Dieses Werkzeug nimmt Ihre URLs entgegen, eine pro Zeile, und erzeugt daraus die passende XML-Datei, herunterladbar unter dem Namen sitemap.xml.

Jede Zeile durchläuft vor dem Schreiben den Adress-Parser des Browsers. Das Präfix https:// wird ergänzt, wo es fehlt, der Domainname auf Kleinbuchstaben gebracht, ein nackter Domainname um den abschließenden Schrägstrich vervollständigt und Sonderzeichen werden codiert. Eine Zeile, die dieser Parser zurückweist, bricht die Erzeugung ab und wird Ihnen genau so angezeigt, wie Sie sie eingegeben haben.

Keine der eingefügten Adressen wird aufgerufen: Die Datei wird vom Code der Seite zusammengesetzt und dann aus dem Speicher des Tabs zum Herunterladen bereitgestellt. Das Werkzeug weiß deshalb nicht, ob Ihre URLs antworten, ob einzelne doppelt vorkommen oder ob sie überhaupt indexierbar sind. Die Zusammenstellung der Liste bleibt vollständig Ihre Aufgabe.

So funktioniert es

  1. Adressen einfügen, eine pro Zeile Leerzeilen werden übergangen, und das Protokoll bleibt freigestellt: beispiel.de und https://beispiel.de/ führen nach der Normalisierung zum selben Ergebnis.
  2. Aktualisierungshäufigkeit wählen Fünf Werte stehen zur Auswahl, wöchentlich als Vorgabe, bis hinunter zu jährlich. Die Option „Nicht angeben“ entfernt das Element changefreq ersatzlos aus der erzeugten Datei.
  3. Auf „Sitemap erstellen“ klicken Die Prüfung ist streng: Ist auch nur eine Adresse unlesbar, entsteht gar nichts, und die fehlerhaften Zeilen werden aufgeführt, höchstens fünf davon, damit Sie die Eingabe berichtigen können.
  4. Das angezeigte XML durchsehen Die Datei erscheint im zweiten Feld: Kodierungsangabe, der Rahmen urlset, danach ein Block je Adresse mit loc, lastmod und, sofern gewünscht, changefreq.
  5. Datei herunterladen oder kopieren Die Schaltfläche „↓ sitemap.xml herunterladen“ speichert die Datei mit dem Typ application/xml; „Kopieren“ legt denselben Inhalt in die Zwischenablage, etwa zum direkten Einfügen auf dem Server.

Was die erzeugte Datei genau enthält

Die Datei beginnt mit einer XML-Deklaration in UTF-8 und danach mit dem Rahmenelement urlset, das den Namensraum des Schemas von sitemaps.org in der Fassung 0.9 trägt. Dieser Namensraum ist keine Zierde: Eine Datei ohne ihn wird als nicht konform zurückgewiesen. Jede Adresse belegt anschließend einen Block url aus einem Element loc, einem Element lastmod und, falls angefordert, einem Element changefreq.

Die Adressen werden vor dem Schreiben maskiert: Ein Kaufmanns-Und wird zur entsprechenden Entity, ebenso spitze Klammern und Anführungszeichen. Bei URLs mit Parametern entscheidet dieses Detail über Erfolg oder Misserfolg, denn ein unmaskiertes Kaufmanns-Und macht das XML ungültig und lässt das Einlesen der gesamten Datei scheitern. Das Datum in lastmod ist der Tag der Erzeugung, in Weltzeit berechnet, und für alle Adressen der Liste identisch.

Priority und Changefreq: zwei überschätzte Felder

Das Format sieht ein Element priority vor, angegeben von 0 bis 1. Das Werkzeug erzeugt keines, und das ist eine Entscheidung: Google hat öffentlich erklärt, es nicht zu verwenden, ebenso wenig wie changefreq. Beide Werte sind reine Selbstauskunft und damit nicht überprüfbar; auf einem großen Teil der Websites standen sie am Ende auf allen Seiten am oberen Anschlag, was ihnen jede unterscheidende Kraft genommen hat.

Bleibt lastmod, das einzige der drei, das tatsächlich berücksichtigt wird – und auch das nur, solange es in sich stimmig ist. Ein Erzeugungsdatum, das auf Hunderten von Adressen identisch steht und bei jedem Export erneuert wird, sagt über nichts etwas aus. Soll dieses Feld etwas leisten, ersetzen Sie die Daten durch die tatsächlichen Änderungszeitpunkte oder lassen Sie die Datei von Ihrem Redaktionssystem erzeugen.

Grenzen des Formats und Veröffentlichung

Eine einzelne Sitemap-Datei darf 50.000 Adressen und 50 MB in unkomprimiertem Zustand nicht überschreiten. Darüber hinaus verlangt die Spezifikation, die Liste auf mehrere Dateien aufzuteilen und diese in einem Sitemap-Index anzumelden. Die aufgeführten Adressen müssen zudem zum selben Host gehören wie die Datei selbst: Eine Sitemap, die auf beispiel.de liegt, hat für andere-seite.de keinerlei Geltung.

Abgelegt wird die Datei üblicherweise im Wurzelverzeichnis, unter beispiel.de/sitemap.xml. Zwei Wege, sie bekannt zu machen, lassen sich kombinieren: eine Zeile Sitemap mit der absoluten Adresse in der robots.txt, die jede Suchmaschine liest, und eine Einreichung im Bereich Sitemaps der Search Console, die über Lesefehler und die Zahl der übernommenen Adressen Auskunft gibt. Übernommen heißt dabei nicht indexiert: Eine Sitemap schlägt vor, sie verpflichtet zu nichts.

Wann eine statische Sitemap nichts bringt

Auf einer Website aus wenigen Seiten, die alle über das Menü erreichbar sind, ist der Gewinn gering, denn für die Entdeckung genügen die Links. Auf einer Website mit Redaktionssystem erzeugt in aller Regel bereits eine Erweiterung eine dynamische Sitemap, die sich mit jeder Veröffentlichung aktualisiert; eine von Hand eingefügte Datei ist mit dem nächsten Beitrag überholt und tritt zu der erzeugten in Konkurrenz. Und eine Sitemap heilt weder eine auf noindex gesetzte Seite noch eine Sperre in der robots.txt noch einen als zu dünn bewerteten Inhalt: Eine Adresse aufzuführen macht sie nicht indexierbar.

Aus demselben Grund gehört längst nicht jede vorhandene Adresse in die Liste. Sinnvoll sind die Adressen, die Sie tatsächlich im Index sehen wollen.

Häufige Fragen

Warum tragen alle meine Adressen dasselbe Datum?

Weil lastmod mit dem Tag der Erzeugung gefüllt wird, für die gesamte Liste gleich. Für echte Änderungsdaten korrigieren Sie diese in der Datei oder lassen die Sitemap von Ihrem Redaktionssystem erzeugen.

Das Element priority fehlt in der Datei – ist das ein Versehen?

Nein, es wird bewusst nicht erzeugt. Google hat erklärt, es nicht zu verwenden, und eine vom Betreiber selbst erklärte Priorität hat nie Einfluss auf die Reihenfolge des Abrufens gehabt.

Eine einzige ungültige Adresse blockiert die gesamte Erzeugung

Das ist so gewollt: Eine Sitemap mit einer fehlerhaft aufgebauten Adresse kann von der Suchmaschine vollständig zurückgewiesen werden. Die ersten fünf beanstandeten Zeilen werden angezeigt, damit Sie sie nachbessern können.

Darf ich mehrere Domains in einer Liste mischen?

Technisch hindert Sie nichts daran, doch die Datei gilt nur für den Host, der sie ausliefert. Planen Sie eine Sitemap je Domain, abgelegt auf der Domain, die sie betrifft.

Müssen alle Seiten der Website darin stehen?

Nein. Beschränken Sie die Liste auf die kanonischen Adressen, die normal antworten und die Sie indexiert sehen wollen. Weiterleitungen, noindex-Seiten, Dubletten und Adressen mit Sortierparametern bleiben außen vor.

Muss die Datei komprimiert werden?

Das ist nicht vorgeschrieben. Gzip-Komprimierung wird von den Suchmaschinen akzeptiert und wird bei langen Listen nützlich; hier liefert das Werkzeug reines XML, das Sie vor dem Hochladen selbst komprimieren können.

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