SEO-Audit

Titel, Meta, Überschriften, Bilder und Links in Sekunden. Kostenlos, ohne Upload. max. 1 GB · Bis zu 1 GB · Lokal verarbeitet, nie an einen Server gesendet.

Ein Text kann sorgfältig geschrieben und die Seite trotzdem schlecht ausgezeichnet sein. Der Titel läuft über die tatsächlich angezeigte Breite hinaus, die Description fehlt, zwei H1-Überschriften streiten um die Gliederung, der Hälfte der Bilder fehlt das alt-Attribut. Dieses Werkzeug nimmt eine Adresse entgegen, holt das HTML, das der Server ausliefert, und wendet zehn Prüfungen darauf an. Ausgegeben werden ein Score von 0 bis 100, die Adresse, die tatsächlich gelesen wurde, und darunter Zeile für Zeile jede einzelne Prüfung mit dem gemessenen Wert.

Ein Unterschied zu den Datei-Werkzeugen dieser Seite gehört an den Anfang: Die Adresse, die Sie eintippen, verlässt Ihren Browser. Die Seite wird zuerst direkt angefordert, mit einer Wartezeit von zehn Sekunden. Verweigert der Server diesen Zugriff, folgt ein zweiter Versuch über einen öffentlichen Vermittler, api.allorigins.win. Dieser Dienst holt die Seite von seinen eigenen Rechnern und gibt den Inhalt hierher zurück. Im Ergebnisfeld wird ausgewiesen, wenn das geschehen ist.

Ausgewertet wird das HTML, das der Server ausliefert, eingelesen vom Parser des Browsers – ohne dass eine einzige Zeile JavaScript ausgeführt, ein Bild geladen oder ein Stylesheet angewendet würde. Das Audit betrifft also den Quelltext, nicht die Seite, wie ein Besucher sie nach vollständigem Aufbau vor sich hat.

So funktioniert es

  1. Adresse der zu prüfenden Seite eingeben Das Feld nimmt eine vollständige Adresse ebenso an wie einen bloßen Domainnamen: Das Präfix https:// wird automatisch ergänzt, und eine Eingabe, die sich nicht als Adresse lesen lässt, wird abgewiesen, bevor irgendetwas gesendet wird.
  2. Mit „Seite analysieren“ starten Die Schaltfläche wechselt auf „Analyse läuft…“: zehn Sekunden Wartezeit für den direkten Versuch, weitere fünfzehn für den öffentlichen Vermittler, falls der erste scheitert.
  3. Den Score im Kreis ablesen Der Wert von 0 bis 100 erscheint ab 80 in Grün, ab 55 in Orange und darunter in Rot. Die Adresse, die unter dem Kreis steht, ist diejenige, die tatsächlich gelesen wurde.
  4. Den Hinweis zur Leseart beachten Steht unter der Adresse die Zeile „Gelesen über öffentlichen Proxy“, hat die Website den direkten Zugriff blockiert und ein fremder Dienst hat die Seite geholt.
  5. Die Prüfliste durchgehen Jede Prüfung trägt einen grünen Haken, ein orangefarbenes Ausrufezeichen oder ein rotes Kreuz, gefolgt vom gefundenen Wert: Titellänge, Anzahl der H1, Bilder ohne alt, Verteilung der Links.

Die geprüfte Adresse verlässt Ihren Browser

Die Datei-Werkzeuge dieser Seite senden überhaupt keine Anfrage. Dieses hier macht das Gegenteil: Es braucht den Inhalt einer fremden Seite. Der erste Versuch geht von Ihrem Gerät aus, mit Ihrer IP-Adresse, und scheitert an jedem Server, der das Lesen über Domaingrenzen hinweg nicht erlaubt. CORS heißt der Mechanismus, der dem Code einer Seite verbietet, die Antwort einer anderen Domain ohne ausdrückliche Freigabe auszuwerten.

Der Rückfallweg führt dann über api.allorigins.win, einen öffentlichen Vermittler, der die eingegebene Adresse entgegennimmt, die Seite von seinen eigenen Servern aus herunterlädt und das HTML zurückgibt. Daraus folgen drei Dinge, die man vor der Deutung eines Ergebnisses kennen sollte.

Die zehn Prüfungen im Einzelnen

Der Titel gilt zwischen 15 und 65 Zeichen als in Ordnung: zu kurz sagt er nichts über das Thema, zu lang wird er in den Suchergebnissen abgeschnitten. Die Meta-Description wird zwischen 60 und 165 Zeichen erwartet; darüber hinaus droht das angezeigte Snippet gekürzt zu werden. Die H1 muss einmalig sein – fehlt sie, benennt die Seite ihr Thema nicht; gibt es mehrere, wird die Gliederung mehrdeutig. Anschließend werden die Bilder gezählt, zusammen mit der Zahl derer ohne alt-Attribut; jenseits von 40 Prozent schlägt die Zeile auf Rot um. Dieser Text ist das, was Screenreader vorlesen und was in die Bildersuche eingeht.

Das viewport-Meta-Tag wird als solches gesucht: Ohne es stellt ein Telefon die Seite wie einen verkleinerten Desktop-Bildschirm dar, während die Indexierung auf der mobilen Fassung beruht. Das lang-Attribut am Wurzelelement nennt Suchmaschinen, eingebauten Übersetzern und Sprachausgaben die Sprache des Dokuments. Die kanonische URL wird mitsamt ihrem Wert ausgegeben, denn sie bestimmt die maßgebliche Fassung, wenn mehrere Adressen denselben Inhalt ausliefern. Die Open-Graph-Eigenschaften og:title, og:description und og:image werden gemeinsam gezählt, weil sie zusammen darüber entscheiden, welche Vorschau beim Teilen eines Links erscheint.

Zwei Messungen betreffen die Seite als Ganzes. Der Inhaltsumfang zählt die Wörter im Seitenkörper und erwartet mindestens 300; unter 100 wird die Zeile rot. Die Verlinkung erfasst sämtliche Links und teilt sie nach dem Host der Zieladresse in interne und externe auf. Der Score fasst diese zehn Zeilen zusammen: zehn Punkte je Prüfung, fünf bei einer Warnung, null bei einem Fehlschlag. Er fällt deshalb immer auf ein Vielfaches von fünf.

Was das Audit nicht misst

Der Score betrifft die Auszeichnung, sonst nichts. Es wird keine Ladezeit gestoppt: Die im Feld erhobenen Core Web Vitals stammen von den echten Besuchern einer Website und lassen sich in der Search Console oder im CrUX-Datensatz einsehen. Das Werkzeug kennt Ihre eingehenden Links nicht, bewertet keine Domain Authority – eine Kennzahl von Drittanbietern, keine von Google veröffentlichte Größe – und sagt nichts über Ihre tatsächliche Position, die vom Wettbewerb und von der Suchintention abhängt. Eine Seite mit 100 von 100 ist sauber ausgezeichnet, nicht gut platziert.

Derselbe Vorbehalt gilt für alles, was erst beim Rendern entsteht. Strukturierte Daten, die ein Skript nachträglich einfügt, Bilder, die beim Scrollen nachgeladen werden, Text, der sich erst nach einem Klick öffnet: Nichts davon steht im ausgewerteten Quelltext, also wird nichts davon gezählt.

Wann dieses Werkzeug nicht das richtige ist

Eine Anwendung, die ihren Inhalt per JavaScript aufbaut, erscheint hier nahezu leer: keine H1, ein Wortumfang nahe null, während der Besucher eine vollständige Seite sieht. Die URL-Prüfung der Search Console zeigt die Darstellung so, wie Google sie erhält. Das Audit einer ganzen Website verlangt einen Crawler, der den Links von Seite zu Seite folgt; hier wird jeweils eine Adresse untersucht. Und für eine Diagnose der Ladegeschwindigkeit lädt PageSpeed Insights die Seite und misst sie – etwas, das dieses Werkzeug nie tut.

Häufige Fragen

Warum bewegt sich der Score immer in Fünferschritten?

Weil er der Mittelwert aus zehn Prüfungen ist, die jeweils zehn Punkte wert sind, mit fünf Punkten für eine Warnung und null für einen Fehlschlag. Zwischenwerte sind dadurch ausgeschlossen: 72 oder 88 kommen nie heraus.

Was bedeutet „Gelesen über öffentlichen Proxy“ unter dem Score?

Dass der direkte Zugriff gescheitert ist und die Seite stattdessen von api.allorigins.win geholt wurde. Die geprüfte Website hat eine Anfrage dieses Vermittlers gesehen, nicht Ihre, und ausgewertet wird das HTML, das sie ihm ausgeliefert hat.

Lässt sich eine Seite hinter einer Anmeldung prüfen?

Nein. Eine Anfrage an eine fremde Domain führt Ihre Sitzungs-Cookies nicht mit, und der öffentliche Vermittler verfügt über kein eigenes Konto. Sie erhalten die Login-Maske oder eine Fehlermeldung, nie den geschützten Inhalt.

Meine Website meldet null Wörter und keine H1, obwohl sie voller Inhalt ist

Ausgewertet wird das HTML so, wie es ankommt, ohne dass Skripte ausgeführt werden. Wird der Inhalt erst nachträglich von einem Framework eingefügt, existiert er im ausgelieferten Quelltext nicht, und das Audit kann ihn nicht sehen.

Entspricht die Wortzahl meinem redaktionellen Text?

Nicht genau. Gezählt wird der gesamte Text im Seitenkörper, Menüs, Fußzeile und Skripte eingeschlossen. Lesen Sie den Wert als Größenordnung, nicht als Zähler für einen Artikel.

Ist ein Titel außerhalb der genannten Grenzen ein Fehler?

Nein, es ist eine Warnung. Diese Grenzen sind ein Anhaltspunkt: Der tatsächliche Schnitt erfolgt nach Pixelbreite, und ein Titel in Versalien wird früher abgeschnitten als derselbe Titel in gemischter Schreibweise.

Ist der SEO-Check kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar?

Ja: kein Konto, kein E-Mail-Feld, kein Tageskontingent, und das Ergebnis erscheint direkt auf dieser Seite, statt als Bericht in einem Postfach zu landen. Die Zahl der Durchläufe ist nicht begrenzt, weil es kein Konto gibt, an dem ein Zähler hängen könnte. Getragen wird die Seite von Werbung, deren Umfang Sie im Cookie-Banner selbst festlegen – mit „Ablehnen“ wird überhaupt kein Werbeskript geladen.

Was prüft der SEO-Check genau?

Zehn Punkte, alle im ausgelieferten HTML: Titel-Tag, Meta-Description, Zahl der H1-Überschriften, Bilder ohne alt-Attribut, viewport-Tag, lang-Attribut, kanonische URL, die drei Open-Graph-Angaben, Inhaltsumfang in Wörtern und die Aufteilung der Links in interne und externe. Nicht dabei sind Ladezeit, eingehende Links und Platzierung – dafür sind PageSpeed Insights, ein Backlink-Dienst und die Search Console zuständig.

Lässt sich der SEO-Bericht als PDF speichern?

Eine Export-Schaltfläche gibt es nicht; zum Aufbewahren dient der Druckdialog des Browsers mit dem Ziel „Als PDF speichern“. Der Verlauf in der Seitenspalte behält nur die letzten vier Durchläufe, jeweils mit Hostnamen und Score, nicht die einzelnen Prüfzeilen. Diese Einträge bleiben in diesem Browser und lassen sich dort über „Löschen“ entfernen.

Kann ich eine ganze Website prüfen oder nur eine einzelne Seite?

Eine Adresse pro Durchlauf. Es gibt weder einen Crawler, der den internen Links folgt, noch einen Sitemap-Import – vierzig Seiten bedeuten vierzig Eingaben. In der Praxis genügt meist eine Auswahl: Startseite, die wichtigsten Kategorieseiten und zwei oder drei Artikel zeigen die Fehler, die ein Template auf allen Seiten wiederholt.

Kann ich damit die Seite eines Mitbewerbers analysieren?

Ja, jede öffentlich erreichbare Adresse lässt sich eintragen: Gelesen wird allein das ausgelieferte HTML, ein Eigentumsnachweis wie in der Search Console entfällt. Sichtbar werden dadurch Titel, Description, Überschriftenstruktur und Open-Graph-Angaben der fremden Seite. Keywords, Rankings, Besucherzahlen und eingehende Links gehören nicht dazu; die stammen aus Datenbanken von Drittanbietern, die dieses Werkzeug nicht abfragt.

Ähnliche Werkzeuge

Weitere Werkzeuge entdecken

Kategorien