SEO / Web: kostenlose Online-Tools

4 kostenlose Werkzeuge, lokal in Ihrem Browser verarbeitet.

Vier Werkzeuge für vier klar getrennte Zeitpunkte: eine bestehende Seite untersuchen, die fehlenden Auszeichnungen schreiben, die Adressliste der Website bekannt geben und prüfen, ob eine alte Adresse noch dort landet, wo sie soll. Die logische Reihenfolge führt von der Feststellung zur Korrektur und von dort zur Veröffentlichung.

Zwei davon verlassen den Browser ihrer Natur nach. Die Seitenanalyse und die Weiterleitungsprüfung müssen die Adresse, die Sie eintippen, tatsächlich abrufen. Verweigert die entfernte Website den direkten Zugriff, geht die Anfrage über einen öffentlichen Vermittler, api.allorigins.win, und die Oberfläche vermerkt dann, dass die Seite über einen Proxy gelesen wurde. Der Generator für Meta-Tags und der Sitemap-Generator formatieren dagegen nur das, was Sie selbst eingeben.

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Was die Seitenanalyse tatsächlich prüft

Die Analyse holt das HTML der Seite, zerlegt es und wendet zehn Prüfungen an: Vorhandensein und Länge des title-Elements, Meta-Beschreibung, Anzahl der H1-Überschriften, alt-Attribute der Bilder, viewport-Angabe, lang-Attribut am html-Element, kanonische Adresse, das Open-Graph-Trio, Menge des sichtbaren Textes sowie die Verteilung interner und externer Verweise. Jeder Punkt zählt eins, ein halb oder null, und der Mittelwert ergibt die Bewertung von hundert, die über dem Ergebnis im Kreis steht. Weil zehn Prüfungen mit diesen drei Werten kombiniert werden, ist die Zahl immer durch fünf teilbar; 72 oder 88 kommen nie vor. Für den direkten Abruf stehen zehn Sekunden zur Verfügung, für den Umweg über den Vermittler fünfzehn weitere.

Die Grenze ergibt sich aus dem, was gelesen wird: das HTML, das der Server ausliefert. Eine Seite, deren Inhalt erst nach dem Laden per JavaScript aufgebaut wird, erscheint ärmer, als sie ist. Die Bewertung ist außerdem keine Google-Platzierung, sondern eine Kontrolle der technischen Grundlagen einer Seite. Eine Seite hinter einer Anmeldung lässt sich gar nicht prüfen, weil eine Anfrage an eine fremde Adresse Ihre Sitzungsdaten nicht mitnimmt und der öffentliche Vermittler über kein Konto verfügt; Sie erhalten die Anmeldemaske oder einen Fehler. Manche Websites blockieren schließlich jeden automatisierten Zugriff, auch den über den Vermittler, und die Analyse scheitert dann offen, statt zu raten.

Mit dem Meta-Tag-Generator nachbessern

Die Analyse zeigt, was fehlt, der Generator erzeugt es. Zwei Anzeigen begleiten die Eingabe, geeicht auf sechzig Zeichen für den Titel und hundertsechzig für die Beschreibung, und schlagen darüber hinaus ins Rote um. Die Schwellen der Analyse sind etwas weiter gefasst, fünfzehn bis fünfundsechzig Zeichen für den Titel und sechzig bis hundertfünfundsechzig für die Beschreibung. Wer sich an den Anzeigen orientiert, bleibt also im Rahmen beider Werkzeuge. Die Grenze von sechzig ist ohnehin eine Näherung: Abgeschnitten wird nach Pixelbreite, nicht nach Zeichenzahl.

Der erzeugte Block enthält das title-Element, die Meta-Beschreibung, die viewport-Angabe und die kanonische Adresse sowie die Open-Graph-Eigenschaften, die soziale Netzwerke und Messenger auswerten. Der Wert von twitter:card passt sich an: summary_large_image, sobald ein Vorschaubild eingetragen ist, sonst summary. Eigene twitter:title- und twitter:description-Angaben sind nicht nötig, weil auf die Open-Graph-Werte zurückgegriffen wird, wenn die Entsprechungen fehlen; das erspart doppelte Pflege bei jeder Titeländerung. Der ganze Block wird in den head-Bereich der Seitenvorlage eingefügt. Dass Google den Auszug im Suchergebnis trotzdem oft aus dem Seitentext zusammensetzt, ändert nichts daran, dass eine sorgfältige Beschreibung für geteilte Links und für Markensuchen zählt.

Seiten anmelden, Adressen verfolgen

Der Sitemap-Generator erwartet eine Adresse je Zeile und weist den gesamten Stapel zurück, wenn eine davon ungültig ist, wobei die ersten fehlerhaften Zeilen angezeigt werden. Das ist beabsichtigt, denn eine Sitemap mit einer fehlerhaften Adresse kann von einer Suchmaschine als Ganzes verworfen werden. Die erzeugte Datei folgt dem Schema von sitemaps.org mit je einem loc- und einem lastmod-Eintrag pro Adresse und einem optionalen changefreq. Zwei Vorbehalte gehören dazu: Als Änderungsdatum wird der Tag der Erzeugung eingetragen, was der Erklärung gleichkommt, sämtliche Seiten seien heute geändert worden, und die angegebene Frequenz bleibt ein Hinweis, den Suchmaschinen ignorieren dürfen. Das Element priority wird bewusst nicht erzeugt, weil Google erklärt hat, es nicht auszuwerten. Der Standard begrenzt eine einzelne Datei zudem auf fünfzigtausend Adressen.

Die Weiterleitungsprüfung beantwortet eine andere Frage: Antwortet diese Adresse noch, und wohin führt sie? Angezeigt werden die geprüfte Adresse, die Zieladresse, ob eine Weiterleitung stattgefunden hat, der erhaltene HTTP-Status und die verwendete Lesemethode. Da der Browser eine Weiterleitungskette in einem Zug durchläuft, sind die Zwischenschritte von einer 301 über eine 302 hier nicht sichtbar; dafür braucht es ein serverseitiges Werkzeug oder einen Aufruf auf der Kommandozeile, der die Kopfzeilen jeder Etappe ausgibt. Ein Status 200 bei angezeigter Weiterleitung ist deshalb kein Widerspruch: Er beschreibt die Zielseite, nicht den Sprung dorthin.

Eine Reihenfolge, die trägt

Bei einer bestehenden Seite analysieren Sie zuerst, bessern dann die rot markierten Punkte mit dem Meta-Tag-Generator nach und starten die Analyse erneut, um die Wirkung zu sehen. Bei einem Relaunch kehrt sich die Reihenfolge um: Prüfen Sie jede alte Adresse mit der Weiterleitungsprüfung, bevor Sie die neue Sitemap veröffentlichen, sonst melden Sie den Suchmaschinen Seiten, die einen Fehler zurückgeben.

Keines dieser vier Werkzeuge ersetzt Serverprotokolle oder die Search Console. Sie arbeiten mit dem, was eine Seite in dem Moment über sich selbst aussagt, in dem Sie fragen. Nützlich sind sie deshalb kurz vor einer Veröffentlichung und direkt nach einem Wechsel der Adresse oder der Vorlage, weniger als Bericht, den man einmal erstellt und ablegt.

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