Meta-Tag-Generator
Title, Description und Open Graph in richtiger Länge. Kostenlos, ohne Upload. max. 1 GB · Bis zu 1 GB · Lokal verarbeitet, nie an einen Server gesendet.
Die Tags, die darüber entscheiden, wie eine Seite überall dort aussieht, wo sie gerade nicht geöffnet ist, umfassen rund zehn Zeilen. Es sind immer dieselben, und aus dem Gedächtnis getippt geraten sie regelmäßig unvollständig. Dieses Werkzeug fragt fünf Angaben ab – Titel, Description, kanonische Adresse, Teilen-Bild, Name der Website – und setzt daraus während der Eingabe den passenden Block zusammen, fertig zum Einfügen in den Kopfbereich des Dokuments.
Der erzeugte Code enthält den Titel, die Meta-Description, den kanonischen Link, das viewport-Tag, die Open-Graph-Eigenschaften og:title, og:description, og:url, og:image, og:site_name und og:type sowie die Twitter Card. Zeilen, die zu einem leer gelassenen Feld gehören, werden weggelassen; viewport, og:type und twitter:card werden in jedem Fall geschrieben.
Zwei Balken begleiten die Eingabe, einer mit 60 Zeichen für den Titel, einer mit 160 für die Description, grün solange die Grenze hält und rot darüber hinaus. Anders als beim Seiten-Audit geht hier nichts über das Netz: Die Adresse, die Sie eintragen, wird in die Tags übernommen, aber nie aufgerufen.
So funktioniert es
- Den Seitentitel schreiben Der Balken unter dem Feld zeigt die erreichte Länge von 60 an und wird darüber hinaus rot. Derselbe Text speist sowohl das title-Element als auch die Eigenschaft og:title.
- Die Meta-Description verfassen Das dreizeilige Feld wird gegen 160 Zeichen gezählt. Es dient zugleich als Meta-Description und als og:description, ohne dass Sie den Text zweimal eingeben müssten.
- Die kanonische Adresse eintragen Aus dieser URL entstehen zwei Zeilen: der kanonische Link, der die maßgebliche Fassung der Seite benennt, und og:url, das die beim Teilen übernommene Adresse festlegt.
- Bild und Namen der Website ergänzen Das Teilen-Bild wird zu og:image; allein seine Anwesenheit schaltet die Twitter Card von „summary“ auf „summary_large_image“ um, also vom quadratischen Vorschaubild auf eine breite Abbildung.
- Den erzeugten Code kopieren Die Schaltfläche „Code kopieren“ legt den Block in die Zwischenablage. Er gehört in den Kopfbereich des Dokuments, und zwar anstelle der vorhandenen Tags statt zusätzlich, damit keine Dubletten entstehen.
Nützliche Längen: Pixel vor Zeichen
Google schneidet Titel nicht bei einer Zeichenzahl ab, sondern bei einer Anzeigebreite. Am Rechner misst der Behälter für den Titel in der Größenordnung von 580 bis 600 Pixeln, der für die Description etwa 920 bis 960 Pixel, verteilt auf zwei Zeilen; mobil stehen der Description mehr Zeilen zur Verfügung. Eine Proportionalschrift macht die Umrechnung ungefähr: Eine Folge aus i und l passt mühelos in den Rahmen, eine Folge aus M und W wird deutlich früher gekappt, und Großbuchstaben verbrauchen das Budget schneller. Zusammengesetzte Substantive, im Deutschen eher Regel als Ausnahme, wirken in dieselbe Richtung.
Die Schwellen von 60 und 160 Zeichen, mit denen die Balken rechnen, treffen den Bereich, in dem eine Kürzung bei üblichem deutschem Fließtext wahrscheinlich wird. Sie zu überschreiten ist nicht verboten: Das Satzende wird dann durch Auslassungspunkte ersetzt. Praktisch folgt daraus, die unterscheidende Angabe nach vorn zu stellen, Marke und Zusätze nach hinten, und anschließend zu prüfen, ob der Titel auch gekürzt noch einen Sinn ergibt.
Open Graph und Twitter Cards
Open Graph ist ein Protokoll, das Facebook 2010 eingeführt hat und das seither von den meisten Plattformen übernommen wurde, die eine Linkvorschau anzeigen: LinkedIn, WhatsApp, Slack, Discord, Messenger aller Art. Ohne diese Tags improvisiert jede Plattform aus dem Seiteninhalt, mit wechselhaftem Ergebnis. Mit ihnen erscheint die Vorschau, die Sie geschrieben haben. Das Bild muss als absolute Adresse samt Protokoll angegeben werden, sonst wird es nicht geholt, und ein Format nahe 1200 mal 630 Pixel passt zu den meisten Darstellungen.
Die Eigenschaft twitter:card teilt X mit, welche Art von Vorschaubild gewünscht ist. Das Werkzeug schreibt „summary“, solange kein Bild angegeben ist, und „summary_large_image“, sobald eines vorliegt. Die Eigenschaften twitter:title und twitter:description werden bewusst nicht erzeugt: Fehlen sie, greift die Plattform auf die entsprechenden Open-Graph-Tags zurück. Da Vorschauen zwischengespeichert werden, wirkt eine geänderte Auszeichnung nicht sofort; jedes Netzwerk hält ein Debugging-Werkzeug bereit, das ein erneutes Auslesen erzwingt.
Was Google mit diesen Tags tatsächlich anfängt
Die Description wird nicht wörtlich übernommen. Google ersetzt sie häufig durch einen Ausschnitt der Seite, der zur eingetippten Suchanfrage passt, und die Dokumentation sagt das auch: Was Sie schreiben, ist ein Vorschlag, der vor allem dann bestehen bleibt, wenn sich die Seite für eine automatische Auswahl schlecht eignet. Auch der angezeigte Titel kann seit 2021 umgeschrieben werden, etwa aus der H1, aus dem Linktext verweisender Seiten oder aus dem Namen der Website.
Der kanonische Link ist ein Signal, keine Anweisung: Die Suchmaschine kann sich für eine andere Adresse entscheiden, wenn sie denselben Inhalt anderswo sieht. Das viewport-Tag dagegen schreibt das Werkzeug ausnahmslos, weil die Indexierung auf der mobilen Fassung beruht. Ein keywords-Tag wird nicht erzeugt: Allgemeine Suchmaschinen beachten es seit Langem nicht mehr.
Was der erzeugte Block nicht enthält
Das Werkzeug ruft keine der eingegebenen Adressen auf: Es prüft weder, ob die kanonische Seite existiert, noch, ob sich das Teilen-Bild laden lässt. Ebenso wenig erzeugt es Angaben, die zu stark vom Zusammenhang abhängen, um aus fünf Feldern abgeleitet zu werden.
- Keine robots-Anweisung, weder für Indexierung noch für das Folgen von Links.
- Keine hreflang-Tags für eine mehrsprachige Website.
- Keine strukturierten Daten im Format JSON-LD.
- Keine artikelspezifischen Open-Graph-Eigenschaften wie Veröffentlichungsdatum oder Verfasser.
Anführungszeichen, Apostrophe und Kaufmanns-Und, die Sie eingeben, werden dagegen in Entities umgewandelt, sodass der Code nach dem Einfügen gültig bleibt.
Häufige Fragen
Warum endet der Balken für den Titel bei 60?
Weil ab dieser Marke eine Kürzung im Deutschen wahrscheinlich wird. Der tatsächliche Schnitt erfolgt nach Pixelbreite; der Balken liefert dafür einen Näherungswert, der sich während der Eingabe ablesen lässt.
Meine Description erscheint nicht so, wie ich sie geschrieben habe
Das ist der häufigste Fall. Google baut das Snippet oft aus der Passage, die zur Suchanfrage passt. Eine sorgfältig formulierte Description lohnt sich trotzdem – für geteilte Links und für Suchanfragen nach Ihrer Marke.
Sollte man twitter:title und twitter:description ergänzen?
Nein, X verwendet die Open-Graph-Eigenschaften, wenn die twitter-Entsprechungen fehlen. Der erzeugte Block genügt, und beides zusätzlich zu pflegen würde die Arbeit bei jeder Titeländerung nur verdoppeln.
Darf das Teilen-Bild als relativer Pfad angegeben werden?
Nein. Die Eigenschaft og:image muss eine absolute Adresse sein, denn die Plattform, die die Vorschau anzeigt, lädt das Bild von ihren eigenen Servern und kennt den Zusammenhang der Ursprungsseite nicht.
Warum erscheint das viewport-Tag auch ohne jede Eingabe?
Es hängt von keinem Feld ab und fehlt auf vielen älteren Seiten noch immer. Ohne es stellt ein Telefon die Seite in Desktop-Breite dar und verkleinert sie anschließend, was die mobile Darstellung verschlechtert.
Zerstören ein Apostroph oder ein Kaufmanns-Und im Titel den Code?
Nein, diese Zeichen werden beim Erzeugen in HTML-Entities umgewandelt. Das Attribut bleibt korrekt begrenzt, und der Block lässt sich ohne Nacharbeit einfügen.
Zeigt das Werkzeug eine Vorschau, wie das Suchergebnis bei Google aussehen wird?
Nein, ein nachgebautes Suchergebnis gibt es hier nicht. Sie bekommen zwei Längenbalken während der Eingabe – 60 Zeichen für den Titel, 160 für die Description – und den fertigen Tag-Block zum Einfügen. Wollen Sie das tatsächliche Snippet sehen, führt nur der Weg über die Wirklichkeit: eine Suche mit dem Operator site: auf die Adresse oder der Leistungsbericht der Search Console. Eine nachgebaute Vorschau zeigt ohnehin bloß, was Sie eingetragen haben, und nicht, was Google daraus macht.
Erzeugt der Generator auch die Open-Graph-Tags für LinkedIn, WhatsApp und Facebook?
Ja, dieselben fünf Felder speisen den Open-Graph-Block und die Twitter Card gleich mit; Sie pflegen also nur einmal. Der praktische Punkt dabei: Sobald Sie ein Teilen-Bild eintragen, wechselt twitter:card von „summary“ auf „summary_large_image“, also vom kleinen quadratischen Vorschaubild auf die breite Abbildung. Ein Format nahe 1200 × 630 Pixel passt zu den meisten Darstellungen. Bei LinkedIn und WhatsApp entscheidet zusätzlich deren Zwischenspeicher, weshalb ein geänderter Block dort oft erst nach einem erneuten Abruf sichtbar wird.
Kostet der Generator etwas, und wird meine Adresse dabei irgendwo gespeichert?
Er ist kostenlos, ohne Konto und ohne Anmeldung nutzbar, und keine der eingetragenen Adressen wird aufgerufen oder abgelegt – der Block entsteht während der Eingabe in der Seite selbst. Das hat auch eine Kehrseite: Das Werkzeug prüft nicht, ob die kanonische Seite überhaupt existiert oder ob sich das Teilen-Bild laden lässt. Diese beiden Adressen sollten Sie vor der Veröffentlichung einmal von Hand im Browser öffnen.
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