Lorem-Ipsum-Generator

Blindtext nach Wörtern, Sätzen oder Absätzen. Kostenlos, ohne Upload. max. 1 GB · Bis zu 1 GB · Lokal verarbeitet, nie an einen Server gesendet.

Ein Entwurf, der mit „Text Text Text“ gefüllt ist, sagt nichts über die spätere Wirkung; ein Entwurf, der bereits den endgültigen Inhalt trägt, führt dazu, dass in der Runde der Inhalt gelesen wird statt das Layout angesehen. Der Blindtext liegt dazwischen: Er hat die visuelle Körnung gewöhnlicher Prosa und bedeutet nichts. Dieser Generator erzeugt ihn auf Anforderung, nach Absätzen, nach Sätzen oder nach Wörtern.

Die Ziehung greift auf einen Wortschatz von 63 lateinischen Wörtern aus der klassischen Passage zurück. Ein Satz umfasst 6 bis 15 Wörter, ein Absatz 3 bis 6 Sätze, und die angeforderte Menge reicht von 1 bis 999, wobei ein leeres Feld als 3 gilt und jeder Wert außerhalb der Grenzen in den zulässigen Bereich zurückgeholt wird. Ein Kontrollkästchen stellt den vertrauten Anfang „Lorem ipsum dolor sit amet…“ voran.

Wortschatz und Zufallsziehung stehen im JavaScript der Seite: Es wird keine entfernte Schnittstelle abgefragt, und die Erzeugung arbeitet nach dem Trennen der Verbindung unverändert weiter. Jeder Klick setzt die Ziehung auf die Uhr des Rechners neu auf, weshalb bei jedem Versuch ein anderer Text herauskommt.

So funktioniert es

  1. Die Menge angeben Das Feld Menge erwartet eine ganze Zahl von 1 bis 999. Ein leerer Wert oder eine Null ergibt 3, ein Wert über 999 wird auf 999 zurückgeholt.
  2. Die Einheit wählen Absätze in der Voreinstellung, sonst Sätze oder Wörter. Dieselbe Menge ergibt je nach Einheit ein völlig anderes Volumen: Drei Absätze wiegen weit mehr als drei Sätze.
  3. Den Anfangssatz behalten oder abwählen Ist das Kästchen angehakt, wird „Lorem ipsum dolor sit amet…“ oben angefügt, und zwar zusätzlich zur angeforderten Menge und nicht an deren Stelle.
  4. Auf „Starten“ klicken Der Text erscheint im schreibgeschützten Ausgabefeld. Ein weiterer Klick erzeugt eine andere Ziehung, ohne dass Sie an den Einstellungen etwas ändern müssen.
  5. Den erhaltenen Block kopieren Die Kopierschaltfläche nimmt das gesamte Feld. Absätze sind durch eine Leerzeile getrennt — ein Format, das sich unmittelbar in einen Editor oder eine Vorlage übernehmen lässt.

Woher dieser Text wirklich stammt

Dieses Latein wurde nicht für Drucker erfunden: Es stammt aus „De finibus bonorum et malorum“, einer ethischen Schrift, die Cicero 45 vor unserer Zeitrechnung verfasste. Die wiederverwendete Passage im ersten Buch beginnt mit „Neque porro quisquam est qui dolorem ipsum quia dolor sit amet, consectetur, adipisci velit“, ungefähr: Es gibt niemanden, der den Schmerz um seiner selbst willen liebt. „Lorem ipsum“ ist der abgeschnittene Rest von „dolorem ipsum“; alles Weitere ist auf dieselbe Weise entstellt, mit gekürzten, veränderten und verschobenen Wörtern. Genau diese Verderbnis macht den Text für einen Latinisten unbrauchbar und damit als Füllmaterial perfekt.

Die verbreitete Erzählung schreibt die Verwürfelung einem Drucker des 16. Jahrhunderts zu, der einen Satz durcheinanderbrachte, um ein Schriftmuster herzustellen. Danach wanderte die Passage von Musterbuch zu Musterbuch, auf die Abreibebuchstaben der 1960er-Jahre und schließlich in die Satzprogramme. Dass die Quelle bei Cicero liegt, wird Richard McClintock zugeschrieben, einem Lateindozenten, der der Spur des seltenen Wortes „consectetur“ folgte.

Was dieser Generator genau erzeugt

Die 63 Wörter des Wortschatzes sind alle voneinander verschieden, durchgehend klein geschrieben, ohne Akzent und ohne Apostroph; das längste, „reprehenderit“, hat dreizehn Buchstaben, der Durchschnitt liegt bei etwa 5,6 Zeichen. Die Ziehung beruht auf einem linearen Kongruenzgenerator, der klassischen Formel der C-Bibliotheken, die bei jedem Klick auf die aktuelle Millisekunde neu aufgesetzt wird: Ein langer Text verwendet dieselben Wörter in anderer Reihenfolge wieder, statt neue heranzuziehen.

Die erzeugten Sätze tragen eine Anfangsgroßschreibung, einen Schlusspunkt und kein inneres Komma; ein Absatz wiegt damit ungefähr 18 bis 90 Wörter. Der klassische Anfang zählt zusätzlich: Fünf angeforderte Sätze ergeben sechs, und in der Einheit Absätze wird der Eröffnungssatz an den Kopf des ersten Absatzes geklebt, statt für sich zu stehen. Nur die Einheit Wörter bleibt exakt — dort werden die beiden zuerst gezogenen Wörter durch „lorem“ und „ipsum“ ersetzt, sodass die Summe stimmt.

Warum ein Blindtext nützlich bleibt und wo er lügt

Ein Block Blindtext lässt den Grauwert einer Spalte beurteilen, die Zeilenlänge, den Durchschuss, die Höhe eines Absatzes in einer Karte, die Stelle, an der eine Überschrift umbricht. Wer vor echtem Text sitzt, kommentiert den Text; vor Blindtext sieht dieselbe Person das Layout an, und genau darum geht es bei einem Entwurf.

An einem Punkt lügt dieser Wortschatz allerdings: Er sieht dem Deutschen nicht ähnlich. Keine Umlaute, kein ß, keine Ziffern, keine Abkürzungen — und vor allem keine Großbuchstaben mitten im Satz, während im Deutschen jedes Substantiv groß geschrieben wird. Das verändert den Grauwert einer Spalte sichtbar: Eine deutsche Seite wirkt unruhiger als dieselbe Fläche in Latein, weil die Versalien den Zeilenfluss regelmäßig unterbrechen. Dazu kommt die Wortlänge. Bei durchschnittlich 5,6 Zeichen bricht keine Zeile; „Datenschutz-Grundverordnung“, „Geschwindigkeitsbegrenzung“ oder „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“ tun es sehr wohl. Eine schmale Spalte, die im Blindtext sauber aussieht, kippt beim ersten echten Kompositum, und eine Oberfläche, die auf diese Weise geprüft wurde, hat zu wenig Platz, sobald die echten Beschriftungen stehen — deutsche Beschriftungen fallen gegenüber englischen regelmäßig länger aus.

Die deutsche Schriftmusterpraxis kennt daneben eigene Blindtexte, etwa den Pangrammsatz „Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern“ oder „Falsches Üben von Xylophonmusik quält jeden größeren Zwerg“. Sie zeigen jeden Buchstaben des Alphabets und eignen sich damit für die Beurteilung einer Schrift, sind für das Füllen einer Spalte aber viel zu kurz. Dafür bleibt das lateinische Material die praktischere Wahl.

Der Blindtext, der in der Produktion vergessen wurde

Das Risiko ist konkret: eine veröffentlichte Seite mit einem noch lateinischen Absatz, ein Newsletter mit einem Fülltext im Vorspann, eine Produktseite, die auf „consectetur adipiscing elit“ indexiert wird, eine gedruckte Auflage, die bereits ausgeliefert ist. Kein Prüfprogramm meldet sich, und gerade die Neutralität des Textes lässt das Auge der Korrektorin darübergleiten.

Für eine Suchmaschine hat eine Seite, deren Hauptinhalt aus diesem Latein besteht, nichts zu indexieren; auf Papier gibt es überhaupt keine Korrektur mehr. Die Vorsichtsmaßnahme ist einfach: Suchen Sie vor der Veröffentlichung nach „lorem“ und nach „ipsum“ in den Quellen, den Vorlagen, der Datenbank und den Alternativtexten der Bilder.

Häufige Fragen

Warum ändert sich der Text bei jedem Klick?

Weil der Pseudozufallsgenerator bei jeder Erzeugung auf die aktuelle Zeit in Millisekunden neu aufgesetzt wird. Zwei Klicks hintereinander ergeben zwei verschiedene Ziehungen bei unveränderten Einstellungen, und es gibt keinen Weg, die vorherige zurückzuholen.

Ich habe fünf Sätze angefordert und bekomme sechs.

Der Anfangssatz „Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit.“ tritt zur angeforderten Menge hinzu, statt einen Teil davon zu ersetzen. Wählen Sie das Kontrollkästchen ab, dann erhalten Sie genau die eingegebene Zahl.

Wie viele Wörter hat ein erzeugter Absatz?

Drei bis sechs Sätze zu je sechs bis fünfzehn Wörtern, also etwa 18 Wörter im unteren und rund 90 im oberen Bereich. Für ein genau bestimmtes Volumen wechseln Sie auf die Einheit Wörter, dort stimmt die Zahl exakt.

Bedeutet dieses Latein etwas?

Nein. Es ist eine absichtlich verderbte Passage aus Cicero: Wörter sind gekürzt, verändert und umgestellt. Schon das erste Wort, „lorem“, ist ein Bruchstück von „dolorem“, weshalb auch ein lateinkundiger Leser nichts daraus ziehen kann.

Kann ich mehr als 999 Absätze erzeugen?

Nein, die Menge ist auf 999 je Erzeugung gedeckelt. Für ein größeres Volumen erzeugen Sie mehrfach und hängen die Blöcke in Ihrem Editor aneinander; jeder Durchgang liefert eine andere Ziehung.

Woran erkenne ich, dass ich keinen Blindtext übersehen habe?

Suchen Sie im Code, in den Vorlagen und in der Datenbank nach „lorem“ und nach „ipsum“, und vergessen Sie dabei die E-Mail-Vorlagen und die alt-Attribute der Bilder nicht. Lesen Sie die Seiten anschließend so, wie sie in der Produktion herauskommen.

Gibt es hier einen deutschen Blindtext mit Umlauten?

Nein, gezogen wird ausschließlich aus einem Vorrat von 63 lateinischen Wörtern – ohne Umlaute, ohne ß, ohne Ziffern; groß geschrieben wird allein der Satzanfang. Für die Beurteilung eines deutschen Layouts ist das eine echte Schwäche, denn die Großschreibung der Substantive und lange Komposita wie „Datenschutz-Grundverordnung“ verändern Grauwert und Zeilenumbruch spürbar. Wollen Sie eine Schrift beurteilen, nehmen Sie ein Pangramm wie „Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern“; zum Füllen einer Spalte bleibt das Latein die praktischere Wahl.

Kann ich den Blindtext gleich mit p-Tags als HTML-Absätze bekommen?

Nein, die Ausgabe ist reiner Text, in dem die Absätze durch eine Leerzeile getrennt sind; eine HTML-Option gibt es nicht. Die meisten Editoren und Redaktionssysteme machen daraus beim Einfügen von sich aus Absätze. Brauchen Sie das Markup im Quelltext, schicken Sie den Block anschließend durch den Markdown-Konverter dieses Angebots: Er verpackt jeden durch eine Leerzeile abgetrennten Block in ein p-Tag.

Funktioniert der Generator ohne Internetverbindung?

Ja, solange der Tab geöffnet bleibt. Wortschatz und Ziehung stecken im Skript der Seite, es wird keine entfernte Schnittstelle abgefragt, und jeder weitere Klick auf „Generieren“ liefert auch getrennt vom Netz einen neuen Text. Nur das erste Laden der Seite braucht eine Verbindung – wer offline neu lädt, bekommt sie ausschließlich zurück, wenn sie noch im Zwischenspeicher des Browsers liegt. Ein Konto ist ohnehin nicht vorgesehen.

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