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Break-even-Rechner: die Gewinnschwelle

Fixkosten, Umsatz und variable Kosten eingeben: Sie sehen den Break-even-Umsatz, den Tag im Jahr, an dem er erreicht ist, und Ihren Sicherheitsabstand.

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Miete, Gehälter, Versicherungen, Abos: was nicht mit dem Umsatz schwankt.

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Wareneinsatz, Material, Provisionen: was mit jedem Verkauf steigt.

Break-even-Umsatz

100.000 €

Deckungsbeitragsquote: 60 %

Break-even-Punkt (Tage)
240
Sicherheitsabstand
50.000 €
Ergebnis vor Steuern
30.000 €

Die Gewinnschwelle wird nach 8 Monaten erreicht: danach trägt jeder Verkauf zum Gewinn bei.

So haben wir gerechnet

Break-even = Fixkosten ÷ Deckungsbeitragsquote

60.000 € ÷ 60 % = 100.000 €

Der Break-even-Tag setzt einen gleichmäßig verteilten Umsatz über ein Jahr von 360 Tagen voraus.

Die Gewinnschwelle, englisch Break-even-Point, ist der Umsatz, bei dem ein Unternehmen alle Kosten deckt und weder Gewinn noch Verlust macht. Darunter kostet jeder Monat Geld, darüber trägt jeder Verkauf zum Gewinn bei. Es ist die erste Zahl, nach der eine Bank oder ein Partner bei einem Businessplan fragt.

Die Rechnung teilt die Kosten in zwei Gruppen: Fixkosten, die in jedem Fall anfallen, und variable Kosten, die mit jedem Verkauf steigen. Geben Sie Jahreswerte netto ein.

So funktioniert es

  1. Fixkosten eingebenMiete, Gehälter, Versicherungen, Software, Kreditraten: was Sie auch in einem Monat ohne Umsatz zahlen.
  2. Umsatz eingebenDer Jahresumsatz netto, tatsächlich oder geplant.
  3. Variable Kosten eingebenWareneinsatz, Material, Provisionen, Versand: alles, was mit dem Umsatz wächst. Sie müssen unter dem Umsatz liegen.
  4. Ergebnis ablesenBreak-even-Umsatz, der Tag, an dem er erreicht ist, Sicherheitsabstand und Ergebnis erscheinen sofort, mit einer Einschätzung.

Die Formel

Deckungsbeitrag = Umsatz − variable Kosten. Die Deckungsbeitragsquote ist dieser Betrag geteilt durch den Umsatz. Break-even-Umsatz = Fixkosten ÷ Deckungsbeitragsquote.

Bei 60.000 Fixkosten, 150.000 Umsatz und 60.000 variablen Kosten: Deckungsbeitrag 90.000, Quote 60 %, Gewinnschwelle 60.000 ÷ 0,60 = 100.000.

Der Sicherheitsabstand, 150.000 − 100.000 = 50.000, zeigt, wie weit der Umsatz sinken darf, bevor ein Verlust entsteht. Das Ergebnis beträgt 90.000 − 60.000 = 30.000.

Der Tag der Gewinnschwelle

Verteilt sich der Umsatz gleichmäßig über das Jahr, ist die Gewinnschwelle am Tag 100.000 ÷ 150.000 × 360 = 240 erreicht, am Ende des achten Monats. Ein Saisonbetrieb erreicht sie zu einem anderen Datum, der Betrag bleibt derselbe.

Drei Wege, sie zu senken

  • Fixkosten senken: Jeder eingesparte Euro senkt die Gewinnschwelle um mehr als einen Euro.
  • Preise erhöhen, was die Deckungsbeitragsquote steigert.
  • Variable Kosten senken, durch besseren Einkauf oder weniger Ausschuss.

Mit denselben Fixkosten, aber 90.000 Umsatz und 36.000 variablen Kosten bleibt die Quote bei 60 % und die Gewinnschwelle bei 100.000: Es fehlten 10.000.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Gewinnschwelle und Gewinn?
Die Gewinnschwelle ist der Umsatz, bei dem der Gewinn null ist. Jeder Euro Umsatz darüber erhöht den Gewinn um seinen Deckungsbeitrag.
Soll ich meinen Unternehmerlohn einrechnen?
Als Selbstständiger, der vom Geschäft leben muss, ja: Rechnen Sie das benötigte Einkommen zu den Fixkosten, dann erhalten Sie eine Gewinnschwelle, die Sie tatsächlich bezahlt.
Warum müssen die variablen Kosten unter dem Umsatz liegen?
Sonst verliert jeder Verkauf Geld, und kein Umsatz kann die Fixkosten decken: Die Seite zeigt dann einen Fehler an.

Wie geht es weiter?