HEIC → JPG
iPhone-Fotos in universelles JPG umwandeln. Kostenlos, ohne Upload. max. 1 GB · Bis zu 1 GB · Lokal verarbeitet, nie an einen Server gesendet.
Sie verschicken ein Foto, das mit einem iPhone aufgenommen wurde, und die Gegenseite bekommt es nicht auf. Oder ein Bewerbungsportal weist den Upload ab. Oder der Windows-Explorer zeigt ein graues Feld an der Stelle, an der die Vorschau stehen sollte. Die Datei trägt die Endung .heic, und nicht das Foto ist das Problem: Auf dem Gerät der Gegenseite fehlt schlicht der Codec, der es lesen könnte.
Dieses Werkzeug lädt heic2any, eine Bibliothek, die eine für den Browser übersetzte Fassung von libheif mitbringt, und führt sie in einem Web Worker aus, der aus einem mitgelieferten Skript der Bibliothek erzeugt wird. Der Decoder rekonstruiert die Pixel des Fotos; sie werden anschließend in ein Canvas gezeichnet und vom Browser mit der von Ihnen eingestellten Qualität neu als JPEG codiert. Der Dateiname bleibt erhalten, nur die Endung wechselt.
Ein Punkt gehört offen gesagt: Das Skript des Konverters wird in dem Moment heruntergeladen, in dem Sie klicken, allerdings von dieser Website selbst und nicht von einem fremden CDN. Das ist die einzige Netzwerkanfrage des ganzen Vorgangs, und sie transportiert kein einziges Bild; Ihre Fotos liest der Worker im geöffneten Tab. Mehrere Dateien lassen sich zusammen ablegen und werden nacheinander abgearbeitet.
So funktioniert es
- Legen Sie Ihre .heic-Fotos ab Die Dateiauswahl filtert auf .heic und .heif. Sie dürfen mehrere Dateien auf einmal hinzufügen; die Liste nennt zu jeder die Dateigröße, und das Kreuz nimmt eine wieder heraus.
- Stellen Sie die JPG-Qualität ein Der Regler reicht von 50 bis 100 % in Schritten von 5 Punkten und steht anfangs auf 90 %. Dieser Wert wird unverändert an den Encoder weitergereicht.
- Klicken Sie auf „Starten“ Beim ersten Durchlauf wird der HEIC-Konverter geladen, danach kommt jedes Foto einzeln an die Reihe; sein Name erscheint dabei im Fortschrittsbalken.
- Vergleichen Sie die beiden Dateigrößen Jede Ergebniszeile nennt zuerst die Größe der HEIC-Datei und dahinter die des JPG. Je nach gewählter Qualität fällt die zweite kleiner aus – oder auch deutlich größer.
- Laden Sie das Ergebnis herunter Eine Schaltfläche je Foto, dazu „↓ Alles herunterladen (ZIP)“, sobald mehrere Ergebnisse vorliegen. Das Archiv übernimmt den Namen der ersten Datei aus der Liste.
Was in einer HEIC-Datei steckt
HEIC ist die Bezeichnung, die Apple einer HEIF-Datei gibt, deren Bilder mit dem Videocodec HEVC komprimiert sind, auch H.265 genannt. HEIF ist ein Container, den die MPEG unter der Referenz ISO/IEC 23008-12 normiert hat: Statt eines einzelnen Bildes kann er mehrere Bilder aufnehmen, dazu ein Vorschaubild, eine Transparenzmaske, eine Tiefenkarte, eine Gain Map für HDR und Anweisungen für nicht destruktive Bearbeitung.
Apple hat das Format mit iOS 11 im September 2017 standardmäßig eingeschaltet, und zwar auf Geräten, deren Chip HEVC in Hardware codieren und decodieren konnte. Bei vergleichbarer Qualität ist die Datei nach den von Apple genannten Zahlen etwa halb so groß wie ein JPEG, und die Codierung mit 10 Bit je Kanal hält Verläufe besser zusammen.
Diese Bauweise erklärt auch, warum ein Umweg über den Browser überhaupt nötig ist: Ein JPEG ist ein einzelner Bilddatenstrom, eine HEIC-Datei dagegen eine kleine Sammlung, aus der ein Programm erst das gemeinte Bild heraussuchen und es dann mit einem Videocodec entpacken muss.
Warum Windows und viele Portale sie ablehnen
Die Hürde ist weniger technischer als rechtlicher Natur. HEVC ist durch Patente geschützt, die über mehrere Lizenzpools verwaltet werden; deshalb dürfen Betriebssysteme den Codec nicht kostenlos beilegen. Unter Windows liegt die Erweiterung HEIF Image Extensions zwar im Microsoft Store bereit, stützt sich aber auf einen HEVC-Codec, dessen dort angebotene Fassung kostenpflichtig ist. Manche Rechner bekommen ihn vom Hersteller vorinstalliert, andere nicht – daher die grauen Vorschaubilder, die von Gerät zu Gerät unterschiedlich ausfallen.
Im Web kann außerhalb von Safari auf Apple-Geräten kein Browser HEIC anzeigen. Genau deshalb muss dieses Werkzeug eine Decoder-Bibliothek nachladen, während die WebP- und PNG-Umwandlungen dieser Website mit den eingebauten Funktionen des Browsers auskommen. Behördenformulare, Shop-Verwaltungen und Bewerbungsportale nehmen eine .heic-Datei deshalb so gut wie nie an: Sie könnten weder eine Vorschau erzeugen noch das Bild verkleinern.
Was bei der Umwandlung auf der Strecke bleibt
Aus dem Container kommt genau ein Bild heraus. Enthält eine HEIC-Datei mehrere – eine Serienaufnahme oder die Bildfolge zu einer Live Photo –, gibt der Decoder zwar alle zurück, das Werkzeug behält aber nur das erste. Der bewegte Teil einer Live Photo kommt gar nicht erst ins Spiel: Er liegt als eigene .MOV-Datei neben der .heic-Datei in der Mediathek und wird dem Konverter nie übergeben.
Der Rest verschwindet beim Export. Heraus kommt ein JPEG mit 8 Bit in Standardfarben: Für die Tiefe von 10 Bit, für die HDR-Gain-Map und für die Tiefenkarte einer Porträtaufnahme gibt es dort keine Entsprechung. Für die EXIF-Angaben ebenso wenig, denn das JPEG wird aus einem Canvas geschrieben, das nur Pixel weitergibt – ohne Datum, ohne GPS-Position, ohne Kameramodell. Die Ausrichtung folgt derselben Regel: Es wird kein Rotationsmerkmal eingetragen, und wenn ein Foto quer herauskommt, war die Drehung eine Eigenschaft des Containers und keine Umrechnung der Pixel.
Am iPhone gleich in JPEG fotografieren
Die Einstellung finden Sie unter Einstellungen, Kamera, Formate. Dort stehen zwei Möglichkeiten: „Hohe Effizienz“ erzeugt HEIF und HEVC, „Maximale Kompatibilität“ schaltet die Kamera für Fotos auf JPEG und für Videos auf H.264 zurück. Wer auf die zweite wechselt, hat die Frage an der Quelle erledigt.
Drei Einschränkungen. Die Umstellung rührt die bereits vorhandenen Aufnahmen in der Mediathek nicht an, sie bleiben HEIC. Die Dateien brauchen bei vergleichbarer Qualität mehr Platz. Und einige Aufnahmemodi setzen die hohe Effizienz voraus: Je nach Modell stehen Video mit den höchsten Bildraten oder Aufnahmen in sehr hoher Auflösung dann nicht mehr zur Wahl.
Eine Zwischenlösung steckt unter Einstellungen, Fotos, im Abschnitt zur Übertragung auf einen Mac oder PC: „Automatisch“ wandelt Fotos beim Kopieren auf einen Computer in JPEG um, während „Originale behalten“ die rohe HEIC-Datei herausgibt.
Häufige Fragen
Was geschieht mit einer Live Photo?
Umgewandelt wird nur das Hauptbild. Die zusätzlichen Bilder im Container bleiben liegen, und das kurze Video dazu ist eine eigene .MOV-Datei, die in Ihrer Mediathek verbleibt und dem Konverter nie übergeben wird.
Welchen Qualitätswert soll ich wählen?
90 % ist die Voreinstellung und taugt für den Druck ebenso wie für den Versand. Unterhalb von 80 % zeigen glatte Himmelsflächen und Gesichter sichtbare Blöcke. Bei 100 % wächst die Datei, ohne verlustfrei zu werden: JPEG bleibt ein verlustbehaftetes Format, gleichgültig wo der Regler steht.
Das JPG ist größer als die HEIC-Datei, ist das ein Fehler?
Nein. HEVC komprimiert bei gleicher Qualität wirksamer als JPEG, und bei 90 % ist eine größere Ausgabedatei der Normalfall. Ein niedrigerer Reglerwert dreht das Verhältnis um, allerdings auf Kosten der Bildqualität.
Bleiben GPS-Koordinaten und Aufnahmedatum erhalten?
Nein. Das JPEG entsteht aus einem Canvas, das ausschließlich Pixel weitergibt. Für ein Foto, das veröffentlicht werden soll, ist das angenehm; für ein Archiv ist es lästig. Behalten Sie die HEIC-Originaldatei, wenn Ihnen dieser Zusammenhang wichtig ist.
Es erscheint die Rückfrage, ob es sich wirklich um eine HEIC/HEIF-Datei handelt.
Die Bibliothek prüft die ersten Bytes und weist Dateien ab, die in Wahrheit schon JPEG, PNG oder GIF sind. Das trifft auf eine bloß in .heic umbenannte Datei zu, oder auf ein Foto, das bereits bei der Übertragung vom iPhone umgewandelt wurde.
Wie viele Fotos kann ich auf einmal umwandeln?
Der Code setzt keine Obergrenze für die Anzahl, aber jedes Bild wird im Arbeitsspeicher entpackt: Ein Foto mit 12 Megapixeln belegt entfaltet rund 48 MB, bei vier Byte je Pixel. Teilen Sie größere Stapel auf einem älteren Gerät deshalb lieber auf.
Werden meine iPhone-Fotos zum Umwandeln hochgeladen?
Nein, kein Foto verlässt den geöffneten Tab. Der Decoder heic2any ist eine JavaScript-Bibliothek, die auf Ihrem Gerät rechnet; die einzige Netzwerkanfrage des ganzen Vorgangs lädt beim ersten Klick dieses Skript nach, und zwar von dieser Website selbst und nicht von einem fremden CDN. Diese Anfrage transportiert kein einziges Bild, und beim zweiten Durchgang entfällt sie, weil die Bibliothek dann im Zwischenspeicher liegt.
Wie öffne ich eine HEIC-Datei unter Windows, ohne ein Programm zu installieren?
Legen Sie die Datei hier ab und wandeln Sie sie in JPG um – das Ergebnis zeigt anschließend jeder Bildbetrachter an. Der Umweg ist nötig, weil der Codec HEVC durch Patente geschützt ist und Windows ihn nicht in jedem Fall beilegt: Die HEIF-Erweiterung aus dem Microsoft Store ist zwar kostenlos, setzt aber die kostenpflichtige HEVC-Videoerweiterung voraus, die auf manchen Rechnern vom Hersteller vorinstalliert ist und auf anderen nicht. Diese Seite bringt den Decoder als Bibliothek mit und umgeht das Problem.
Kann ich alle umgewandelten Fotos in einem Rutsch herunterladen?
Ja, sobald mehr als ein Ergebnis vorliegt, erscheint neben den einzelnen Schaltflächen „↓ Alles herunterladen (ZIP)“; der Name des Archivs leitet sich von der ersten Datei der Liste ab. Die Fotos behalten darin ihren Dateinamen, es wechselt allein die Endung von .heic auf .jpg – die Reihenfolge Ihrer Aufnahmen bleibt also erkennbar. Ein Konto oder eine Anmeldung ist dafür nicht nötig.
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